Lesetipp: Alles ruhig in Berlin. Kein Skandal in der Windscheidstr.

Hier ein unbedingter Lesetipp:

Alles ruhig in Berlin. Kein Skandal in der Windscheidstr.

Kleine Blogprügelei gefällig?

Ehrlich gesagt hätte ich mal wieder Lust mich hier virtuell zu prügeln. Kennt jemand potenzielle Opfer? ;-)

Die Rache des Darth Alphonso

Man kann mir ja durchaus den Vorwurf machen, daß ich ein sog. “Krawallblogger” sei und sicherlich polarisiere ich gerne und hau auch schon mal auf den Putz und bestimmt bin auch ich das eine oder andere Mal über das Ziel hinausgeschossen, aber natürlich habe ich daraus etwas gelernt. Entdecke ich zum Beispiel Unwahrheiten, Lügen, Verleumdungen, Fälschungen oder Beleidigungen, dann schreibe ich nicht mehr gleich einen Artikel, sondern wende ich mich, so weit greifbar, an die Urheber und bitte sie recht freundlich darum, das doch zu korrigieren. Trifft in einem solchen Fall ein “Krawallblogger” wie ich, dann auf einen “Krawalltexter” wie Don Alphonso, fliegen die Fetzen. Dabei hatte ich die ganze Angelegenheit still und leise beilegen wollen, doch da hatte ich die Rechung ohne Darth Alphonso gemacht, denn für ihn gelten offensichtlich andere Regeln. Was war passiert? Am 23. September entdeckte ich einige Suchanfragen bei mir (“telegehirn blogbar”) und neugierig wie ich nun mal bin, gab ich das bei Google ein und entdeckte einen Artikel an der Blogbar von Darth Alphonso, den er schon am 31. Mai 2008 in die Tastatur gekotzt hatte, aber den ich noch nicht kannte. Dort stand:

Die Nutzerzahlen des bis dahin eher unbedeutenden Blogs im Konzert der rechten Blogger explodierten, und mit dem Antiislamismus hatte Herre “sein” Thema gefunden. Seine Kommentatoren und die im weiteren Umfeld angesiedelten Blogs wie “Fakten-Fiktionen” oder “Telegehirn” schreiben Mord- und Gewaltaufrufe (auch bisweilen gegen den Autor dieser Zeilen) diffamieren Gegner gern als Antisemiten (dito, wobei es nicht ohne Delikatesse ist, einen klar proisraelischen, jüdischen Journalisten, der auch im Dienste einer bekannt konservativen Gemeinde gearbeitet hat, dergleichen nachzusagen), und der ganze Trubel machte PI-News ohne jede Frage zum grössten deutschen politischen Blog, wenngleich der unerfreulichsten Sorte.

Als ich das las, schwankte ich zwischen Unverständnis, Empörung und einem Lachanfall, denn Darth Alphonso erweckte den Eindruck, daß ich Mord- und Gewaltaufrufe gegen ihn und andere verfasst hätte. Dazu wäre ich im Umfeld von PI angesiedelt. Vergegenwärtigen wir uns noch einmal: Der Artikel von Don Alphonso stammt vom 31. Mai 2008. Fast genau zwei Jahre vorher, am 28. Mai 2006, flogen PI und Kewil bei mir von der Blogroll. Der “Meister der Polemik 2.0 und der digitalen Erregungs-Erregung” hatte das wohl übersehen und bei der Recherche vollkommen versagt. Da kann man schon mal fragen: “Wo bleiben Deine Anfragen? Wo bleibt das Fact Checking?” Ein Don Alphonso muss kein Fact Checking betreiben, denn er hat ein festes Weltbild, das sich schon gar nicht durch Fakten beeinflussen lässt. Warum also nachfragen? Deshalb schrieb ich ihm am 23. September eine, für meinen Ruf, mehr als freundliche Mail, in der ich einige juristisch relevante Floskeln verwendete, die, wie wir später noch sehen werden, den armen Don Alphonso etwas verwirrten. Ich bat Darth Alphonso, die unwahren Tatsachenbehauptungen zu löschen:

Sehr geehrter Herr Meyer,

erst heute habe ich durch einen Zufall ihren Artikel vom 31. Mai 2008 “Gut, dass es Stefan Herre und Henryk Broder gibt” gelesen. Dort schreiben Sie:

“Seine Kommentatoren und die im weiteren Umfeld angesiedelten Blogs wie “Fakten-Fiktionen” oder “Telegehirn” schreiben Mord- und Gewaltaufrufe (auch bisweilen gegen den Autor dieser Zeilen), diffamieren Gegner gern als Antisemiten (dito, wobei es nicht ohne Delikatesse ist, einen klar proisraelischen, jüdischen Journalisten, der auch im Dienste einer bekannt konservativen Gemeinde gearbeitet hat, dergleichen nachzusagen), und der ganze Trubel machte PI-News ohne jede Frage zum grössten deutschen politischen Blog, wenngleich der unerfreulichsten Sorte.”

Sie erwecken für einen durchschnittlichen Leser den Eindruck, daß ich Mord- und Gewaltaufrufe geschrieben hätte, die auch gegen Sie gerichtet gewesen sein sollen. Das entspricht in keinster Weise den Tatsachen. Ferner muss ein durchschnittlicher Leser annehmen, daß ich Sie als Antisemiten diffamiert haben könnte. Auch das entspricht in keinster Weise den Tatsachen. Ferner gehörte ich zu keiner Zeit zum Umfeld von PI, auch nicht zum weiteren Umfeld. Ich hatte PI von Januar 2006 bis zum 28. Mai 2006 in meiner Blogroll verlinkt. Darüber hinaus besteht und bestand keine besondere Verbindung zu PI und seinen Machern. Ich bitte Sie daher diese unwahren Tatsachenbehauptungen zeitnah aus dem betreffenden Artikel zu entfernen.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Klein

Ich habe mich natürlich vorher schon gefragt, ob es sinnvoll ist, wenn man den “Alt- und Motz-Blogger” auf vermeintliche Fehler hinweist, die ihm unterlaufen sind, aber die Blogbar ist ja nicht irgendein Wald- und Wiesen-Blog, den keiner liest, sondern hat schon eine gewisse, wenn auch stätig sinkende Reichweite und niemand liest gerne Unwahrheiten über seine Person. Ich habe nicht mal mit einer Klage gedroht oder das auch nur angedeutet. Ganz im Gegensatz zu Don Alphonso, der in der Vergangenheit schon mal gerne sofort mit der juristischen Keule droht und “Ultimaten” stellt, um Aussagen aus dem Netz zu bekommen, die er als unwahre Tatsachenbehauptungen einstuft. Da dachte ich mir doch: der Don Alphonso wird sicherlich verstehen wie das ist, wenn andere Mist über einen schreiben und wird voller Verständnis und ohne Gezeter auf meine berechtigte Forderung eingehen. ;-) Wer Darth Alphonso kennt, der weiß natürlich: Für ihn gelten andere Regeln, denn “er selbst hält sich für den Paten (“Don”) der Blogs.”

In seiner Antwort ging Darth Alphonso natürlich nicht wirklich auf meine berechtigte Bitte ein, sondern schwang sich zum Rächer der Enterbten auf und propagierte dazu wohl das Motto “Auge um Auge. Zahn um Zahn”, mit dem er seine unwahren Tatsachenbehauptungen augenscheinlich rechtfertigen wollte:

Guten Tag,

mir ist es offen gesagt egal, was irgendein in Ihren Augen “durchschnittlicher Leser” nach Ihrer Einschätzung für einen “Eindruck” haben kann, aber die diversen Aussagen des damals anonymen Hassbloggers Telegehirn zu Daniel Weber, Che2001, Momorules, Dr. Dean und anderen kann ich Ihnen gern mal zukommen lassen, so als Erinnerung an die Zeiten, in denen andere so gnädig waren, so jemanden nicht juristisch zu belangen, sei es für desen Spamkommtare, Drohungen oder sonstigen Einlassungen. [...]

Die juristische Floskel vom “durchschnittlichen Leser” hatte ihn wirklich verwirrt und man sollte Don Alphonso zu Gute halten, daß er vielleicht noch nicht richtig wach war. Da stellt sich doch die berechtigte Frage, ob Darth Alphonso irgendwie der Erziehungsberechtigte oder Vormund der oben genannten Vier ist? So wie er sich für diese Leute einsetzt, die ich angeblich so Übel beharkt hätte. Von diesen Leuten hat mir bisher noch keiner eine Mail geschrieben und sich beschwert. Da vor allem der anonyme (sic!) che2001und der anonyme (sic!) MomoRules, die natürlich keine Hassblogger sind und stets nur Liebe und Harmonie in der Blogosphäre verbreiten, offensichtlich zu den eifrigsten Lesern meines Blogs gehören, sich bisher nicht an mich gewendet haben, weil sie etwas stört, nehme ich mal an, daß sie bisher keine Probleme hatten. Warum erwähnt Fonsi das dann? Es wird wohl sein Geheimnis bleiben und ich überlasse es den Lesern und Leserinnen hier Rückschlüsse zu ziehen. Darth Alphonso schrieb weiter, offenbar immer noch nicht richtig wach:

[...] Wenn Sie es wünschen, werde ich aber gerne ein paar Beispiele seines Tuns zur Erklärung hinzufügen, damit sich jeder selbst ein Bild von dem machen kann, was dieser anonyme Typ damals so alles im Internet getrieben hat. Lassen Sie es mich bitte unter dem Vorzeigen von schlüssigen Beweisen Ihrer Identität zeitnah wissen, welche Ihrer Einlassungen sie als Beleg meiner These lesen möchten. Material, das wissen Sie ja, wenn Sie Telegehirn sind, gibt es reichlich.

Schlüssige Beweise meiner Identität? Was erwartet der selbsternannte Herrscher der Blogosphäre? Eine Kopie von meinem Ausweis? Meine Geburtsurkunde? Ich schrieb Don Alphonso von jener E-Mail-Adresse, welche ich in meinem Blog als Kontaktmöglichkeit angebe. Da stellt sich nicht nur mir die Frage: “Wo bleibt die Recherche?” Bei einer solchen Kompetenz auf allen Feldern des journalistischen Handwerks wundert es mich nicht, daß es Leute gibt, die Journalisten als “zynische Dreckschweine” titulieren. Ich antwortete Don Alphonso:

Ich wollte einmal so fair sein und Ihnen eine Chance geben, aber Sie lassen mir keine andere Wahl. Meine Identität muss ich Ihnen gegenüber nicht nachweisen. Selbst ein unterdurchschnittlich intelligenter Mensch kann leicht feststellen, daß meine Email-Adresse hier, mit der in meinem Blog übereinstimmt. Sie brauchen mir keine angeblichen Belege für eingebildete Morddrohungen etc pp zuzusenden. Sparen Sie sich das für die folgende Justizposse zu Ihren Ungunsten.

mit kaum noch freundlichen Grüßen,

Sascha Klein

Ich veröffentliche hier ungekürzt und unzensiert den Mailwechsel zwischen Don Alphonso und mir, weil Darth Alphonso mittlerweile verbreitet, ich hätte Drohmails gegen ihn geschrieben und es hätte Erpressungsversuche gegeben. Nun kann jeder selbst lesen, was für böse Mails ich dem Gröbaz geschrieben haben soll und wie seine merkwürdigen Antworten aussehen. “Und falsche Tatsachenbehauptungen und Unterstellungen – keine ironische Bemerkung bitte – muss auch keinr hinnehmen. Die Freiheit der Meinung, die in anderen wenig schmeichelhaften Passagen zum Ausdruck kam, habe ich nicht bemängelt. Nur die glatte Lüge.” Nichts anderes habe ich gegenüber Don Alphonso bemängelt, aber wir wissen ja bereits: Für ihn gelten ganz andere Regeln, denn er lebt in einem Paralleluniversum:

Guten Tag,

ich will Sie oder irgendeinen anderen, der für sich die Autorenschaft dieses Hassblogs in Anspruch nimmt, keinesfalls davon abhalten, Ihr Recht zu suchen, aber nur mal unter uns, wo wir gerade so miteinander plauschen, zwei Dinge:

Ich kann Sie natürlich nicht dazu zwingen, meine Sache nicht zu der Ihren zu machen. Trotzdem bin ich massiv angekotzt, wie Leute wie Sie mit dem, was meine Herkunft ausmacht, ihre eigene politische Suppe kochen. Bei Broder muss ich irgendwie damit leben, aber wenn Sie partout gegen mich klagen wollen, dann kann ich Ihnen versichern, dass Sie danach ein, sagen wir mal, differenziertes Bild vom Wesen deutscher Juden haben.

Was hat meine berechtigte Forderung, der Don möge unwahre Tatsachenbehauptungen, ja glatte Lügen, aus der Blogbar entfernen, mit seiner Religionszugehörigkeit zu tun? Das interessiert niemanden und mich schon gar nicht, aber der Don macht gleich wieder ein Fass auf und fängt an zu von Dingen zu schwafeln, die gar nicht relevant sind, aber niemand in Blogistan nimmt sich so wichtig wie der Don:

Ich bin ganz sicher kein Befürworter von Külbel und Co., aber ein ehrlicher Gegner der israelischen Sache in Palästina (hier bitte nicht die alte Debatte, wo das eine und das andere zu verorten ist) ist mir immer noch lieber als der Antideutsche, für den der Jude, solange der ihm brav nach dem Maul redet, ein Alibi ist. “Hilfreich” ist das Letzte, was mir zu Ihrem Treiben einfällt. Es wäre sehr viel einfacher, den leider, leider unvermeidlichen Dialog mit dem Islam und den Palästinensern zu führen, ohne all die deutschen Scharfmacher von beiden Seiten. Die in diesem Bereich, fast würde man sagen “typisch deutsche” Ausrottungsmentalität zeigt sich immer dann, wenn die einen Deutschen jammern, dass wir mit der Nazi-Me109 (eigentlich Avia199) die Ägypter bombardiert haben, und die anderen Deutschen alle Muslime, für die Antizionismus zur Folklore gehört, sofort als Islamofaschisten brandmarken. Wenn Sie sich mit jüdischen Gemeinden auseinandersetzen, wird Ihnen ja vielleicht auffallen, dass sie sich nur ungernst als Plattform für solche Bestrebungen hergeben.

Ich kann Sie natürlich auch nicht zwingen, mal einen Schritt zurückzutreten und sich für ein paar alte Geschichten zu entschuldigen. Dinge entschärfen. Gewisse Dinge heute so nicht mehr sagen würden. Komischerweise war es möglich, in weiten Teilen den 2006/7er Konflikt mit Leuten wie Joachim und anderen soweit zu entschärfen, dass aus einer ähnlich selbstmörderischen Drohung eines, sagen wir mal juristisch unbedarften Joachim am Ende sowas wie ein Gentlemen´s Agreement stand. Weil allen Beteiligten klar war, dass es keinem was bringt. Soweit es mir bekannt ist, sind Sie ja auch etwas zivilisierter geworden, als man ihrer Identität näher kam, Sie erinnern sich vielleicht an gewisse Grüsse.

Und wenn ich mir Ihr Blog nehme: Da steht auch was über meine Person drin, das auch zwei andere Typen geschrieben haben und die in der Folge so klug waren, es aussergerichtlich, aber nicht gerade billig zu regeln. Bei Ihnen war es mir bislang egal, weil ich davon ausgehe, dass kein Mensch, der mir wichtig wäre, das ernst nimmt. Vielleicht treten Sie mal einen Schritt zurück und fangen an nachzudenken, ob es nicht vielleicht mal klüger wäre, den Hass auf Leute zu konzentrieren, die ihn verdienen. Oder einfach Begriffe wie “Kiezmiliz” reduzieren. Ich finde Nazis auch scheisse, aber in einem Rechtsstaat haben sogar Nazis ein Recht, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Persönlich habe ich das ganze Pali-Antideutsch-Linke-Rechte-Vereinnahmungs-Blabla seit dem Münchner Kessel und den Republikanern an der Backe, also schon sehr lang, ich bin als Jude und Deutscher massiv angekotzt von Verirrten und Fraktionskriegen zwischen Exfreunden um Wege, die sie nichts angehen, und Drohungen wie die Ihre waren auch nicht gerade selten – nur kamen die nicht von irgendwas Anonymen, das selbst jeden Grund hat, seine Identität bekannt werden zu lassen – so Sie Telegehirn sind oder das, was sich in vielen Kommentaren als Telegehirn ausgegeben hat. Aber wenn Sie meinen, dass das nach all den Jahren und Ihren diversen anonym geführten Feldzügen der richtige Weg ist: Nur zu. Immer nur her damit. Eigentlich müsste ich Ihnen dann fast die Identität von Kewil zukommen lassen, damit sowas wie Waffengleichheit herrscht, wenn wir den Weg bis zum Ende gegangen sind, und die anderen auch mal so einen depperten Kinderkram mit Ihnen machen wollen.

Ich hoffe, Sie können mit dieser ungeschminkten Meinung eines älteren Herren und seiner langen, fast schon zu langen Erfahrung zwischen vielen sinnlosen Fronten was anfangen

Wahrlich: hier kann die interessierte Leserschaft den ungeschminkten Don Alphonso erleben. Ich antwortete ihm:

Hallöchen Herr Meyer,

ich könnte es eigenlich recht kurz machen: mir geht es ausschliesslich darum, daß Sie nicht mehr weiterverbreiten, was nicht nicht stimmt. Nicht mehr und nicht weniger.

Ihre Religionszugehörigkeit war für mich noch nie ein Thema und es interessiert mich auch nicht. Sie scheinen so ziemlich der Einzige zu sein, der das Thema auf den Schild hebt. Irre ich mich oder kritisieren Sie so ein Verhalten nicht oft bei Broder? Wenn Sie meinen, daß ich ihr Handeln in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft mit ihrer Religionszugehörigkeit in Verbindung bringe und da irgendwelche Rückschlüsse ziehen würde, dann täuschen Sie sich gewaltig und ich hätte Sie da für klüger gehalten. Ich bringe meine Religionszugehörigkeit auch nicht ins Spiel, denn da könnten Sie vielleicht eine böse Überraschung erleben, wenn ich es täte. Sei es drum.

Mir geht es auch nicht um Külbel, Israel, “Palästina”, die Kiezmiliz, Antideutsche oder Antizionismus. Wobei: Sie sollten einmal die Kommentare hier lesen sollten:
http://www.welt.de/politik/article2480470/Amokfahrer-verletzt-19-Menschen-in-Jerusalem.html
Wenn Sie das als Folklore bezeichnen. Bitte schön, aber auch Sie können den strukturellen Antisemitismus/Antizionismus, nicht nur in der arabischen Welt, nicht einfach so kleinreden.

Aber darum geht es mir ja gar nicht. Wie gesagt: Ich bitte (sic!) Sie noch einmal, daß Sie unwahre Tatsachenbehauptungen über mich in dem betreffenden Artikel einfach entfernen. Ich weiß, daß es Ihnen sehr schwer fallen muss, wenn Sie einen Fehler eingestehen müssen, aber geben Sie sich einfach mal einen Ruck. Wäre ich auf Action aus, dann hätte ich schon mobilisiert und Ihnen eine harte Mail geschickt, die Sie glatt weg hätten ablehnen müssen (Ich kenne ihr Ego durchaus) und hätte Sie nicht höflich gebeten. Meinen Sie wirklich, ich würde Ihnen eine Klage ankündigen, wenn das nicht wasserdicht wäre? Verwechseln Sie mich nicht mit Jo@chim, denn jetzt kommen Sie mir etwas naiv vor. Sie haben ja durchaus Recht, daß juristische Auseinandersetzungen wenig bringen, aber welche Wahl habe ich, wenn Sie nicht auch mal etwas entschärfen? Vielleicht sollten Sie sich erst einmal juristischen Rat einholen und dann ihre Position noch einmal überdenken. In einer juristischen Auseinandersetzung wird es ausschliesslich um die Äusserungen gehen, die Sie in dem Artikel getätigt haben und da haben Sie nun einmal schlechte Karten. Es wird um nichts anderes gehen, egal welche Versuche zur Gefechtsfelderweiterung Sie versuchen werden. Das interessiert kein Gericht der Welt.

Vielleicht sollten Sie ihren Anwalt mal nach dem Urteil aus dem Verfahren Broder vs. Hecht-Galinski fragen und das dann auf diesen Fall übertragen. Nur mal so als Ratschlag. Ich will ja so fair sein und Sie nicht absichtlich gegen die Wand fahren lassen, obwohl das einen gewissen Reiz hätte, und überlegen Sie sich einmal, ob es das wert ist, daß ich gegen Sie einen juristischen Sieg erringe und es sieht nun einmal nach einem klaren Sieg aus, obwohl man natürlich nie weiß, wie so etwas ausgeht, aber das minimale Risiko gehe ich gerne ein.

Streichen Sie einfach Telegehirn (Setzen Sie bitte nicht allzu sehr auf meine angebliche Anonymität. Große juristische Eigentorgefahr) aus dem Artikel und die Sache ist vergessen. Ich werde das nicht öffentlich ausschlachten. Betrachten Sie das als letzten Versuch eine einvernehmliche Lösung unter zivilisierten Menschen zu suchen. In einer juristischen Auseinandersetzung habe ich nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen und dazu noch die besseren Karten. Bei Ihnen scheint es mir genau umgekehrt zu sein. Atmen Sie durch und löschen Sie einfach Telegehirn aus dem Artikel, bevor ein Gericht Sie dazu zwingt.

btw: Ich weiß ehrlich nicht wie Sie darauf kommen, daß ich zivilisierter geworden sei, weil man sich meiner Identität näherte. Ich mag ja Menschen mit einer bunten Phantasie. Seit über 2 Jahren steht mein Name in meinem Blog. Weit mehr als bei ihren anonymen Freunden Che2001, MomoRules oder Dr. Dean. Gegen deren Anonymität haben Sie offensichtlich nichts einzuwenden. Nicht das Sie noch jemand als Heuchler bezeichnet. Bei zahlreichen Gelegenheiten bin ich offen als Telegehirn/Sascha Klein in Erscheinung getreten. Dass man Sie zu den coolen Veranstaltungen nicht einlädt, ist nicht meine Schuld. Niemand hat sich meiner Identität genähert.Wo nehmen Sie solche Brüller nur immer wieder her?

Mit morgendlichen Grüßen,

Sascha Klein

Kann da jemand eine Drohung oder einen Erpressungsversuch entdecken? So nett habe ich noch keinem geschrieben, der unwahre Tatsachenbehauptungen und ähnliches verbreitete. Wem der Anfang der Mail von Fonsi bekannt vorkommt, der irrt nicht. Die Mail erhielt ich am 24. September um 10:53 Uhr und um 14:49 Uhr schrieb Fonsi diesen Artikel:

Guten Morgen,

dann muss ich es Ihnen nochmal knallhart sagen, “Sascha Klein”: Ich halte Sie offen gesagt für einen Neuköllner “Antifa” der Sorte wie einen in München, den ich auch mal kannte und der auf dem Weg unseres Busses zur Sicherheitskonferenz bei einer Kontrolle unbedingt Reizgas sprühen musste und dann noch dachte, er könnte das als Reizgaseinsatz der Polizei durchdrücken, und die anderen würden ihm schon helfen, Stichwport Meineid. Sie sind das, was die dem Külbel vorwerfen, ein Blöffer, der mit Drohungen arbeitet, ohne was in der Hand zu haben, siehe Kiezmiliz, oder gerade unten “böse Überraschung” zwengs Religion, geh weida, diese Überidentifiziertensprüche sind inzwischen so alt wie das Dritte Reich vorbei ist, und deshalb sage ich Ihnen zweierlei:

1. Ist die Stelle mit einem Nachsatz so klargestellt, dass offensichtlich ist, dass Ihre Gewaltaufrufe und Antisemitismusspinnereien (oder Faschist, oder was sonst noch zu Ihrem Repertoire gehört) nicht gegen mich gemünzt sind. Das würde ich immer und für jeden tun, zwecks Recht auf Gegendarstellung, mehr ist nicht. Dass Sie Gewaltaufrufe verfassen, Andersdenkende als “Faschist” bezeichnen und Leute bedrohen, wissen Sie ja, und zu Löschen ist da auch nichts mehr, schliesslich waren Sie so unvorsichtig, auch bei Leuten zu kommentieren, mit denen Sie nicht mehr können. Dass Sie damit nur in der Anonymität durchkommen, ist Ihnen auch bekannt.

2. Wennn Sie mehr wollen: Versuchen Sie es. Na los, meine Adresse steht im Impressum. Lassen Sie Ihre Adresse rüberwachsen. Zeigen Sie, dass Sie Mumm haben. Stellen Sie bitte vorher sicher, dass Sie genug Geld haben, die anderen Verfahren zu bezahlen, siehe Ihre sonstige Schreibe gegen mich und andere. Seien wir ruhig mal etwas unzivilsiert, probieren wir mal aus, ob Sie wirklich schon wissen, wie das mit Privatinsolvenz ist, wenn Sie nichts zu verlieren haben. Das kann sehr teuer werden. Und wer so wenig zu verlieren hat, dass er Gerichtsverfahren nicht bezahlen kann: Tja. Vielleicht fragen Sie mal wirklich jemanden, der sich damit auskennt.

Aus meinem täglichen Umgang mit Anwälten – die nächste sitzt an meinem Frühstückstisch und lacht – kann ich wirklich nur sagen, dass Sie keine Ahnung haben. Der fragliche Satz ist bewusst wolkig formuliert, und sogar für Sie gilt das gleiche, was für Kewil gilt: Es gibt kein Outing auf der Blogbar. Es sei denn, Sie legen es darauf an. Mehr ist nicht zu sagen.

Für alles weitere stets zu Diensten

Rainer Meyer

Fonsi biegt sich die Realität so hin, wie er sie gerne hätte. Mein Einwurf, ich hätte nichts zu verlieren, war darauf bezogen, daß ein Verfahren mit größter Wahrscheinlichkeit zu meinen Gunsten ausgehen würde und darauf, daß meine selbsternannten Feinde im Netz ihre Meinung über mich sowieso nicht ändern würden und meine Freunde auch meine Freunde bleiben, egal wie so ein Verfahren ausginge. Der Journalist Rainer Meyer versteht sein Handwerk einfach nicht. Nicht mal die ganz einfachen Grundregeln und wenn er von einer Gegendarstellung redet, dann hat er einfach keine Ahnung was im presserechtlichen Sinn eine Gegendarstellung ist. Seine “Ergänzung”, die er in seinen Artikel einfügte, ist es jedenfalls keine Gegendarstellung:

[Ergänzung: Der Neuköllner Hassblogger “Telegehirn”, der auch schon mal mit “Kiezmiliz” droht und mit Schlägereien der Antifa - oder was sich dafür hält - protzt, legt Wert auf den Hinweis, dass er gegen mich keine Mord- und Gewaltaufrufe verfasst und mich als Antisemiten bezeichnet hat, und Politically Incorrect will er auch nur ein paar Monate im Jahr 2006 verlinkt haben, aber nicht zu dessen weiteren Umfeld gehören]

Daraufhin schrieb ich ihm am Abend kurz und knapp:

Guten Abend,

wenn Sie es denn so wollen.

Gruß,

Sascha Klein

Da merkte wohl auch Darth Alphonso: Jetzt wird es eng und alles Gezeter und Gewinde nützt nichts und seine im Netz wohlbekannten Methoden der Einschüchterung fruchten hier auch nicht und so ersetzte Don Aphonso in seinem Artikel Telegehirn durch Sterne. Natürlich bekam ich aus meinem Umfeld noch Ratschläge, ich sollte dem doch eine Unterlassungserklärung hinterherschicken, aber ich wollte einfach nur, daß Fonsi die unwahren Tatsachenbehauptungen bzw. meinen Nick entfernt, was er ja am Ende auch tat. Da fragt man sich schon: warum denn nicht gleich so, aber diese Frage kann nur der Don beantworten. Damit war für mich die ganze Affäre eigentlich erledigt. Doch Don Alphonso wäre nicht der, der er ist, wenn er sich nicht als schlechter Verlierer erweisen würde.

Epilog: Nachtreten a la Fonsi

Das Nachtreten begann schon mit der letzten Mail von Don Alphonso, die ich, nach dem Erreichen meines Ziels, ignorierte. In der Hoffnung, nun würde wieder Ruhe einkehren:

Guten Abend,

nach etwas Stöbern im Archiv: Wissen Sie, wer das geschrieben hat?

“Gegen diese Art des Mobbing ist Solidarität und das Schaffen von Öffentlichkeit ein gutes Gegenmittel. In diesem Fall hat es sehr gut gewirkt. Von dieser Medizin ist noch reichlich vorhanden. Falls es zu einem akuten Rückfall kommen sollte.”

Sie meinten ja mal, Sie hätten keine Angst vor mir, und ich würde bellen und nicht beissen. Und tatsächlich versuche ich, Klagen zu vermeiden, weil ich davon schon in meinem Beruf jede Menge habe. Bis auf zweimal ist es mir als Blogger auch gelungen, und selbst da habe ich mir erst mal begründen müssen, dass es keine “Blogs” sind, sondern Profis, die Blogs betreiben. In einem Punkt haben Sie natürlich gelogen, denn Sie haben eine Menge zu verlieren. Die Kunst beim kontroversen Bloggen ist es nach meinem Verständnis nicht, auf Grenzen herumzutrampeln oder zu bluffen, sondern die Grenzen einzuhalten. Offensichtlich sind wir aber Vertreter unterschiedlicher Ideologien, und so leicht wie da oben machen kann ich es mir auch.

Ich habe Ihren Nick aus dem Beitrag entfernt. Ich denke, Sie haben kein Problem damit, wenn ich einen Beitrag über Sie als der schreibe, der Sie sind, zusammen mit dem, was Sie “wissenschaftlich” sein wollen. In der Hinsicht ähneln Sie mehr dem durchgeknallten Augenarzt Kewil, als Sie vielleicht glauben. Nur war der ein wenig klüger in seiner Einschätzung meiner Person, mag mir scheinen.

Mit besten Grüssen

Rainer Meyer

Das von Fonsi verwendete Zitat stammt aus diesem Artikel, der u.a. vom Cyber-Mobbing des Andreas G. aka. Jolly Rogers handelt. Was Rainer Mayer in seiner Mail andeutete, wurde am 29. September deutlich. In einem Artikel schreibt er am Ende:

Eigentlich tun mir angeberische Leute mit dem de facto Verhalten von Neonazis, ein paar pseudolinken Ideologieversatzstücken und einem schleimigen Philosemitismus als Legitimation ihrer Rassismen fast leid, wenn sie zu der Zeit in ihrem versifften Neukölln und anderen Problembezirken sitzen müssen. Ich habe aber den Eindruck, man wird dieser Szene der sich Antideutschen Nennenden einen Schlag versetzen und herausfinden, wer sich hinter “Telegehirn” verbirgt, und dann wird man da unten mit ein paar rechtlich saubere Vorgehensweisen für ein Ende der diversen Erpressungsversuche, Gewaltanspielungen und vorsätzliche Diffamierungen aus der Anonymität sorgen. Diesmal wird es ernst. Hört man.

So, so. Hört man. Hat jemand irgendwo einen Erpressungsversuch meiner Seits entdecken können? Sicherlich nicht und so sollte sich Darth Alphonso schon einmal warm anziehen, denn ich bin mal sehr gespannt, wie er das beweisen will, wenn es hart auf hart kommt. Offensichtlich besteht in seinem Lager keinerlei Interesse an einer Deeskalation und ich habe in dieser Affäre eine Engelsgeduld bewiesen, aber nun reicht es mir. Es wäre mir auch nie in den Sinn gekommen diese ganze Affäre an die Öffentlichkeit zu tragen, denn solche Blogswars sind im Grunde genommen unsinnig und führen zu nichts, ausser verbrannter Erde, aber man wird sicherlich verstehen, daß ich die jüngsten Ausfälle des Don Alphonso nicht so stehen lassen kann, denn sie sind diffamierend und verleumderisch. Zu guter Letzt taucht bei Brodaganda auch noch die fanatisierte Entourage des Don Alphonso auf und schreibt sich um Kopf und Kragen. Besonders Freund “che2001″ glänzt mal wieder mit Behauptungen, die jeder Grundlage entbehren, aber diese Nebelkerzen und Lügen gehören zum Konzept der Diffamierung, das von dieser Gruppe seit Jahren praktiziert wird. Viele Bloggerkollegen wurden in der Vergangeheit so in die Knie gezwungen, löschten Artikel und gleich ihren ganzen Blog, weil sie eingeschüchtert wurden und sich bedroht fühlten. Ich kann jedoch versichern: Bei mir funktionieren diese Methoden nicht.

Warnung für den Raum München: Besoffener Geisterflieger mit P-38 Lightning auf der Flucht

Für den Raum München warnt die BHG vor einem besoffenen Geisterflieger der mit einer entwendeten P-38 Lightning sein Unwesen treibt. Die BHG hat vier gemischte Squadrons Spitfire und Hurricane entsandt, um die Gefahr zu neutralisieren. Flight Sergeant James Kinchloe zeigte sich optimistisch und versprach: “Wenn wir den “Irren von der Isar” nicht zur Landung zwingen, dann will ich Meyer heißen.”

Godfather of Blogistan: Der Spiegelfechter

Der Krieg in Georgien hat es einmal mehr bewiesen: die deutschen Mainstreammedien berichten total einseitig. In diesem Fall ergriffen die Massenmedien Partei für Georgien und betrieben antirussische Propaganda. Zum Glück gibt es da einige aufrechte, ehrliche und vollkommen objektive Blogger, die die Fahne der fairen Berichterstattung hochhalten. Ein Leuchtturm der Objektivität ist der Blogger Jens Berger aus Goslar, der den Blog “Der Spiegelfechter” betreibt.

Jens Berger ist “Öffentlichkeitsarbeiter für einen kommunalen Versorger, wo er von 9.00 bis 17.00 Uhr” arbeitet und dort sicherlich allerlei Erfahrungen in Sachen objektiver Pressearbeit sammeln darf. Diese beruflich gewonnene Objektivität steigert sich im Blog “Der Spiegelfechter” in die Überobjektivität. Mehr ist wirklich nicht drin und da die Massenmedien ein gravierendes Objektivitätsdefizit ihr Eigen nennen, kommt Jens Berger zum Zuge, denn “während die subalternen Journalisten ihre Arbeit recht ordentlich machen, versagen allerdings die namenhaften Alpha-Journalisten in ihren Kommentaren auf ganzer Linie. Vor allem Meldungen aus georgischen Militär- und Regierungskreisen werden von ihnen gerne als Tatsachenbehauptungen eingestreut – kein Konjunktiv, keine Quellangabe, keine Glaubwürdigkeit.” [1]

Das schreckliche Versagen und die Verdrehungen der Alpha-Journalisten würden wohl im Dunklen bleiben, wenn es da nicht so wackere Blogger wie Berger geben würde, die diesen unglaublichen Medienskandal ans Licht der ansonsten desinformiert bleibenden Öffentlichkeit zerren würden. Wie können es diese arroganten Alpha-Journalisten wagen einfach so subjektive “Kommentare” zu verfassen. Wo bleibt denn da die Objektivität? Beim Spiegelfechter hingegen gibt es das alles nicht. Dort findet man Glaubwürdigkeit in ihrer reinsten Form, jede Menge Konjunktiv und massig “Quellangaben”.

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War in Blogistan

Nicht nur in Georgien tobt der Krieg, sondern auch in der deutschsprachigen Blogosphäre. Bei den meisten Bloggern liegt wahrscheinlich ein klassischer Fall von Projektion vor.

Geistig gesunde Menschen muss ich vor meinem ersten Beispiel warnen, denn auf der Seite des überzeugten Antisemiten Marcel Bartels kann man erheblichen Schaden an Geist und Körper erleiden. Bei Marcel Bartels kann man deutlich jene Verschwörungspsychose erkennen, die in der deutschsprachigen Blogosphäre anscheinend immer mehr um sich greift. Marcel Bartels versucht seinen grenzdebilen Lesern und Leserinnen die Meldungen der staatlichen, russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti als einzig wahre Berichterstattung über den Krieg in Georgien zu verkaufen. Alle, wirklich alle Medien der westlichen Welt verbreiten, laut Marcel Bartels, natürlich nur Lügen, weil diese von der großen Weltverschwörung dazu angehalten werden.

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Alle gegen alle

TOLLWÜTIGE LIBERALE vs. NUB, CHE2001 u.a.

Runde 1Schläge unter die Gürtellinie

Dieser Artikel vom 3. Februar, der in der Tat letztendlich biologistische und sozialdarwinistische Thesen salonfähig macht, löste eine virtuelle Prügelorgie aus. NUB, der sich wie immer erfolgreich um Sachlichkeit bemühte, möchte ich da voll und ganz ausnehmen. Ganz im Gegenteil zu R.A., der nicht nur Dresden für ein Verbrechen hält, sondern glaubt, das Intelligenz vererbt wird, wobei er selbst wohl vollkommen leer ausgegangen zu sein scheint.

Zwischen den Runden: Das Nummerngirl

Nichts gegen Studiengebühren, die natürlich eine soziale Komponente enthalten sollten, aber diese damit zu rechtfertigen, daß bestimmte Kinder, die ja dumm sein sollen, weil ihre Eltern dumm und deshalb auch noch arm sind, lieber erst gar nicht studieren sollten, weil sie eben zu dumm sind und dann auch noch unglücklich werden, weil sie die Chancen nicht nutzen konnten, die man ihnen gnädigerweise bot, durch monetäre Hürden am Studium gehindert werden, weil sie dann am Ende glücklicher wären, da sie angeblich durch ihre Geburt in eine bestimmte soziale Schicht sowieso nie die Aussicht auf ein Studium bekommen dürften, weil Dummheit sich angeblich vererbt, ist nicht akzeptabel und sich auf eine weitergehende Diskussion einzulassen, würde bedeuten, daß man reaktionäre Ansichten aufwertet, anstatt sie zu bekämpfen und deren Hintermänner auszugrenzen.

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